Die      Hermannstraße    und andere neue Gebiete in/an denen Häuser gebaut wurden:

Als Hermann Greve hier in Beringstedt seine Amtszeit als Bürgermeister hatte, 1951 – 1969, gab es in den 1950er -60er Jahren für bauwillige Einwohner Fördergelder vom Land, die von der Regierung über die Spar- und Darlehenskasse zu diesem Zweck beantragt werden konnten.

Die Gemeindevertretung sorgte in dieser Zeit der herrschenden Wohnungsnot und aufgrund der vielen Neu-Beringstedter, die in der Nachkriegszeit in Beringstedt seßhaft wurden, dafür, daß hier Bauland bereitgestellt wurde. Zu diesen neuen Siedlungshäusern gehören die Häuser im Seegensgang (Südseite) und in der Hermannstraße, die später (1980) nach dem damaligen Bürgermeister so benannt wurde.

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Hausbild Schnoor für website

Ein Luftbild von ca. 2010

Es wurde 2026 von Uwe Gladisch zur Verfügung gestellt

Baujahr 1959

 

Otto Schnoor und seine Frau Mariechen, geb. Heesch

Sie wohnten zuvor zur Miete im Haus `Im Eck 4´ (heute Pernot) und bauten dann für sich ein eigenes Haus in dem Neubaugebiet, später Hermannstraße genannt.

Sie haben 10 Kinder: 8 Mädchen, 2 Jungs. Ein Kind starb bereits sehr früh.

Margret, Ellen, Gunda, Hans Otto, Jutta, Ute, Joachim, Carola und Susanne …

Nach dem Tod von Otto Schnoor, wohnte hier seine Witwe gemeinsam mit ihrem Sohn Joachim (Achim). Sie stirbt im Jahr 1999.

Nachdem Joachim in einen anderen Ort fortzog, verkauft er das Haus

2010  an           Uwe Gladisch aus Bockhorst (bei Hohenwestedt)

und seine Frau Susanne         geb. Wieben, aus Nindorf.

Sie betreiben in Hohenwestedt die `Lütte Schlachterie´.

2025   wird das alte Haus abgerissen, um einen Neubau zu erstellen.

 

 

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Haus Fam WERNER 1

Dieses Bild wurde (2026) von Sven Mehrens zur Verfügung gestellt. Es wurde aufgenommen bevor das Haus abgerissen wurde, um dort einen Neubau zu erstellen.

Gebaut in den 1950er von

Krutschow               weiteres ist bisher nicht bekannt.    

Dann ging der Besitz über an

Karin Werner

Haus Fam WERNER

 

Nächster Besitzer wurde    2021

Sven Mehrens      Er ließ das alte Haus abreißen, um hier für sich und seine Familie einen  

Neubau (2022) zu erstellen, in dem sie heute wohnen.             

 

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Gebaut wurde das Haus in der Hermannstraße                               Hausbild hinzufügen

1950         von/für           Meta Zech

(Erzählt von ihrem Sohn Peter Zech als er schon über 80 Jahre alt war. Er stellte auch die Bilder zur Verfügung).

Sie kamen 1946 als Flüchtlingsfamilie nach Beringstedt, Meta Zech zusammen mit den Söhnen Joachim und Peter, der Tochter Hanna, der Tante (der Kinder) Elise Meyer, dem Onkel Paul Brunn und Mutter/Oma Marta.

Sie wurden vom damaligen Bürgermeister H. Harms und seiner Helferin Wilma Illing im Altenteilerhaus bei dem Landwirt Markus Kröger (Friedenstr., heute Torsten Breiholz) untergebracht. Zu dieser Zeit wohnten sie mit 30 (!) weiteren Personen in diesem Haus, insgesamt 4 Familien! (Heute für viele unvorstellbar !!! )

Dort arbeitete sie auf dem Hof von Martin Kröger in der Alten Dorfstraße (später Breiholz) als Melkerin. Oft mußte Sohn Peter dann mit. Im Sommer wurde auf der Weide gemolken und früh morgens hat er sich dann, weil er barfuß war, in einen Kuhfladen gestellt, weil dieser noch schön warm war. (Dies erzählte er mir einmal lächelnd bei einem Besuch, als er schon über 80 Jahre alt war). Ja, so war das damals, sagte er noch.

Die Zeit bei Herrn Kröger hatte Peter Zech in guter Erinnerung. Einmal, so erzählte er noch, fuhr Herr Kröger mit mir zusammen auf dem Fahrrad nach Tönning. Dort verbrachte ich dann einige Zeit in den Sommerferien bei einer Familie, die dort eine Meierei besaß (wohl Bekannte). Vielleicht war das ausschlaggebend für meinen späteren Beruf. Dann wurde in der Hermannstraße ein Haus gebaut und die Familie zog dorthin. Dann erzählte er noch, daß er hier in Beringstedt eine, den damaligen Umständen entsprechende, schöne Kindheit hatte:       siehe hierzu die Hausgeschichte Birkenweg 4

Der Neubau in der Hermannstraße

Das Haus der Familie Zech in der Hermannstraße wurde 1950 von Markus Kröger gebaut. Seine Tochter heiratete in diesem Jahr und der Platz im Haus Friedenstraße 13 wurde für die eigene Familie benötigt. Um die Flüchtlingsfamilie unterzubringen, wurde deshalb in der Hermannstraße ein Haus für sie gebaut. Später ging das Haus in den Besitz von Meta Zech über.

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